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Senheimer Straße - Einladung zur Diskussion über die Sanierungsplanung und mögliche Alternativen zu Baumfällungen am 11. Juli im Centre Bagatelle



Die geplante Sanierung der Senheimer Straße in der Gartenstadt Frohnau wird zurzeit intensiv diskutiert. Insbesondere die angedachte Fällung der östlichen Baumreihe stößt auf große Kritik der Anwohner. Eine Bürgerinitiative hat sich vor Ort zum Schutz der Bäume gebildet. Das Bezirksamt verweist auf die Planung von 2017, die verschiedene Ziele der Erschließung, Entwässerung und Barrierefreiheit integrieren musste.

 

Der Bürgerverein in der Gartenstadt Frohnau setzt sich nachdrücklich für Lösungen ein, die den Erhalt der historischen Alleebäume mit den Zielen der Straßensanierung, der Optimierung der Entwässerung, denkmalpflegerischer Belange und der wichtigen Anbindung der neuen Feuerwache vereinbaren lassen. Dazu muss Transparenz über alle Fakten hergestellt werden und alle Seiten müssen zu Wort kommen.

 

Am Donnerstag, 11. Juli 2024 lädt der Bürgerverein dazu ab 19:00 Uhr in das Centre Bagatelle, Zeltinger Straße 6 ein.

 

Nach einem Eingangsimpuls des Bürgervereins werden das Bezirksamt (vertreten durch Stadträtin Schrod-Thiel und Amtsleiter Braun) und die Bürgerinitiative Senheimer Straße ihre Sicht der Dinge darlegen.

 

Danach soll ein strukturiertes Gespräch über Einzelfragen der Planung und möglicher Alternativen mit dem Erhalt der Bäume folgen, um Schutzzwecke, Zwangspunkte und Spielräume genau herauszuarbeiten (z.B. zu Fragen der Versickerung, der Baumerhaltung und Baumart, der Sicherstellung der Feuerwehrzufahrt, der Kosten und möglicher Verzögerungen durch Umplanungen, der Frage der Stellplätze, Aspekte des Denkmalschutzes etc.).

 

Wir bitten um Voranmeldung unter veranstaltung@buergerverein-frohnau.de.

 

 Weitere Hinweise zur Planung in der Senheimer Straße finden Sie hier: Neubau Senheimer Straße – geplante Baumfällungen (frohnauer-buergerverein.com)


Ausführliche Erläuterungen zur Veranstaltung:

 

Die Straßen Frohnaus übernehmen seit der Planung der Gartenstadt in den Jahren 1908/10 mehrere wichtige Funktionen:

 

Sie wurden bewusst als ein zentrales Gestaltungselement der Gartenstadt mit detailliert ausgeformten Querschnitten und ausgewählten Baumarten konzipiert. Die Straßen dienten und dienen zur verkehrlichen Erschließung in einem sehr differenzierten System, das weite Bereich der Gartenstadt von Durchgangsverkehr entlastet. Nicht zuletzt waren und sind sie zentrales Element der Niederschlagsentwässerung. Dieses damals hochmoderne Straßen- und Grünflächensystem ist bis heute in Berlin einmalig und steht unter Schutz. Heute stellen sich an die historischen Strukturen verstärkt weitere Anforderungen des Natur- und Klimaschutzes und der Barrierefreiheit.

 

Der Bürgerverein hat seit Langem auf die Vernachlässigung dieses herausragenden Systems und den teils katastrophalen Zustand der Straßen hingewiesen. Zu begrüßen ist, dass seit einigen Jahren wieder vermehrt Straßen in der Gartenstadt saniert werden. Dabei kann es aber zu Konflikten zwischen unterschiedlichen Ansprüchen an den Straßenraum kommen, die es verträglich zu bewältigen gilt.

 

Der Bürgerverein begleitet seit April die Diskussion über die geplanten Fällungen von mehr als 60 Bäumen in der Senheimer Straße. Insbesondere die angedachte Fällung der östlichen Baumreihe stößt auf große Kritik der Anwohner. Eine Bürgerinitiative hat sich vor Ort zum Schutz der Bäume gebildet. Das Bezirksamt verweist auf die Planung von 2017, die verschiedenen Ziele der Erschließung, Entwässerung und Barrierefreiheit intergieren musste.

 

Der Bürgerverein setzt sich nachdrücklich dafür ein, dass Lösungen diskutiert werden, die den Erhalt der historischen Alleebäume mit den Zielen der Straßensanierung, der Optimierung der Entwässerung, der Sicherung denkmalpflegerischer Belange und der nunmehr in der Senheimer wichtigen Anbindung der neuen Feuerwache vereinbaren lassen.

 

Dazu muss Transparenz über alle Fakten hergestellt werden. Alle Seiten müssen zu Wort kommen und auch die jeweils andere Sichtweise in ihre Bewertung einbeziehen. Zur Thematik ist der Bürgerverein im intensiven Austausch mit dem Bezirksamt und der Bürgerinitiative sowie diversen Fachleuten, um die unterschiedlichen Ziele und Schutzgüter unter den gegebenen rechtlichen, finanziellen und verwaltungstechnischen Rahmenbedingungen gegeneinander abwägen zu können.

 

Am 11. Juli 2024 lädt der Bürgerverein dazu ab 19:00 Uhr in das Centre Bagatelle, Zeltinger Straße 6 ein.

 

Nach einem Eingangsimpuls des Bürgervereins zu Zielen der Planung, Konsens- und Dissenspunkten werden das Bezirksamt (vertreten durch Stadträtin Schrod-Thiel und Amtsleiter Braun) und die Bürgerinitiative Senheimer Straße ihre Sicht der Dinge darlegen können.

 

Danach soll ein strukturiertes Gespräch über Einzelfragen der Planung und möglicher Alternativen mit dem Erhalt der Bäume folgen, um Schutzzwecke, Zwangspunkte und Spielräume genau herauszuarbeiten:

  • zu Fragen der Versickerung,

  • der Baumerhaltung und Baumart,

  • der Sicherstellung der Feuerwehrerschließung,

  • der Kosten und möglicher Verzögerungen durch Umplanungen,

  • der Frage der Stellplätze,

  • zu Aspekten des Denkmalschutzes etc.

 

Wir hoffen auf einen sachlichen und konstruktiven Austausch und einen positiven Ausblick auf weitere Maßnahmen. Das gemeinsame Ziel sollte die dauerhafte Sicherung der Qualitäten der Gartenstadt sein.

Wir bitten um Voranmeldung unter veranstaltung@buergerverein-frohnau.de.

 

 Weitere Hinweise zur Planung in der Senheimer Straße finden Sie hier: Neubau Senheimer Straße – geplante Baumfällungen (frohnauer-buergerverein.com)


 

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