27. Januar Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
- cb
- vor 2 Tagen
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Auch in Frohnau gibt es zahlreiche Orte, an denen der Opfer des Nationalsozialismus gedacht wird:
Über 30 Stolpersteine in Frohnau erinnern an Menschen, die in unserem Ortsteil von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden:
Weitere Stolpersteinstandorte können vorgeschlagen werden.
An der Johanneskirche steht der Gedenkstein für die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Weitere Forschungen zu jüdischen Bewohnerinnen und Bewohnern in Frohnau sowie Baumeistern der Gartenstadt laufen im Bürgerverein.
Die Grünfläche Ecke Ludolfingerweg / Alemannenstraße und die Geschichte der Familien Rudolphson und Herzfeld Die Grünfläche Ecke Ludolfingerweg / Alemannenstraße und die Geschichte der Familien Rudolphson und Herzfeld (mit Vorschlag zur Korrektur eines Stolpersteins und zur Setzung eines neuen Steins)
Der Baumeister Max Meyer und das Schicksal seiner Familie https://www.frohnauer-buergerverein.com/post/max-meyer-baumeister-des-buddhistischen-hauses-und-das-schicksal-seiner-familie Auch ein Ort für einen Stolperstein am Zerndorfer Weg?
Auch der Gartenarchitekt Ludwig Lesser musste vor den Nationalsozialisten fliehen, die Witwe des Baumeisters des Kasinoturms Alfred Lesser wurde ermordet, der Architekt der Siedlung Am Pilz/Schönfließer Straße Fraenkel musste fliehen, ebenso Bruno Ahrends (Architekt eines Hauses im Edelhofdamm). Leo Nachtlicht (Architekt der heutigen ev. Schule) wurde verfolgt und möglicherweise in den Selbstmord getrieben.
In der Invalidensiedlung findet sich das Denkmal für den Widerstandskämpfer Oberst Staehle.
Eine Gedenktafel für das Kinderheim der ermordeten Annemarie Wolff-Richter erinnert in der Oranienburger Chaussee 53 .
Am ehemaligen französischen Friedhof in der Schönfließer Straße erinnert eine Gedenktafel an die früheren Grabstellen von Opfern der Todesmärsche aus den Konzentrationslagern der Berliner Umgebung.
Bürgerverein und der Verein Vielfalt für das Stolper Feld haben ein gemeinsames Projekt zum Erinnerungsort Zwangsarbeiterlager am Rande des Stolper Feldes nördlich der Neubrücker Straße ins Leben gerufen. Dort wird es auch eine Gedenktafel für dieses Lager geben.
Frohnau war aber nicht nur ein Ort von Opfern und Mitläufern. In der Gartenstadt lebten auch Täter wie die beiden Leiter der „Inspektion der Konzentrationslager“, der zentralen Verwaltungs- und Führungsbehörde der Lager der SS, die in Sachsenhausen ihre Zentrale hatte: Theodor Eicke 1933-1939 und Richard Glücks 1939-1945.
Wer sich mehr mit der Geschichte des Ortsteils in dieser Zeit beschäftigen will, ist jederzeit zur Mitarbeit eingeladen.














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