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NEUIGKEITEN

Für Frohnau aktiv.


Am Samstag, 18. April 2026, ist unser Jubiläumsjahr erfolgreich gestartet! Bei herrlichem Frühlingswetter führte Katrin Pollok(Stadtführungen berlinsehenswert) die Teilnehmer zu den beeindruckenden Bauten von Paul Poserund Heinrich Straumer im westlichen Teil der Gartenstadt Frohnau.

Die beiden Architekten haben wie keine anderen das Gesicht unserer Gartenstadt geprägt: Über einhundert Landhäuser, Villen, Einfamilienhäuser, Siedlungen sowie Geschäfts- und Funktionsbauten stammen aus ihrer Feder. 2026 jähren sich ihre Geburtstage zum 150. Mal – ein guter Anlass, ihr Lebenswerk zu würdigen!


Der Bürgerverein in der Gartenstadt Frohnauund der Grundbesitzer-Verein gedenken den beiden Baumeistern das gesamte Jahr über mit einer Reihe spannender Veranstaltungen.

Nächste Termine:

• 9. und 10. Mai 2026: Streifzüge zu Bauten im Ortszentrum mit Carsten Benke (Bürgerverein)

• 13. Juni 2026: Streifzug zu Bauten im Ostteil Frohnaus mit Christoph Plachy (Grundbesitzer-Verein)


In Kürze bringen die Vereine temporäre Info-Schilder vor wichtigen Bauten an – mit QR-Code zu weiteren Informationen. So werden die architektonischen Schätze Frohnaus für alle erlebbar!

Mehr Infos und das komplette Programm findet ihr hier:

(In Kürze geht auch die gemeinsame Projektseite online.)

Wer war bei der ersten Führung dabei? Wer lebt auch in einem Haus der Architekten?

 

 
 
 

Nach sieben langen Jahren gab es endlich wieder ein Osterfeuer in Frohnau. Der Bürgerverein hat sich sehr darüber gefreut, dass die Freiwillige Feuerwehr Frohnau gemeinsam mit ihrem Förderverein und in Kooperation mit dem Bezirksamt dieses traditionsreiche Fest wieder aufleben lassen konnte – in diesem Jahr erstmals am Ludolfingerplatz.

Das Fest zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Frohnau und der Umgebung an. Die Organisation verlief reibungslos – ein großes Lob an alle Beteiligten! An vielen Ständen sorgten die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr für das leibliche Wohl. Die Jugendfeuerwehr gab spannende Einblicke in ihre Arbeit. Wichtige Unterstützung kam zudem vom Straßen- und Grünflächenamt sowie vom Ordnungsamt. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner, Falk Hille vom Förderverein, Christian Strauß von der Freiwilligen Feuerwehr sowie Stadtrat Sebastian Pieper.

Der Bürgerverein setzt sich weiterhin dafür ein, dass für die wichtigen Festivitäten in Frohnau dauerhaft Planungssicherheit geschaffen wird. Dazu zählen neben dem Osterfeuer auch Kunsthandwerkermärkte, der Weihnachtsmarkt, die Fête de la Musique und weitere Veranstaltungen. Für mindestens zwei Standorte im Ortszentrum sollten tragfähige Konzepte entwickelt werden, die die Anforderungen von Denkmalpflege, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und den Interessen der Anwohnenden gleichermaßen berücksichtigen.

Diese Feste sind für das gesellschaftliche Leben in Frohnau von überragender Bedeutung. Sie stärken den Zusammenhalt, beleben den Ortskern und machen unsere Gartenstadt für viele Menschen erlebbar.

Unser herzlicher Dank gilt allen, die mit großem Engagement zur Vorbereitung und Durchführung beigetragen haben!

Im Rahmen des Osterfeuers hat der Bürgerverein zudem die neue Saison der Kasinoturmführungen eröffnet. Vom Turm aus bot sich ein eindrucksvoller Blick über das Festgeschehen – und es konnten zahlreiche stimmungsvolle Aufnahmen gemacht werden. 



 
 
 

In ihrer letzten Ausgabe berichtete die RAZ Reinickendorf über den Wochenmarkt in Frohnau – und zeichnete dabei ein Bild, das viele Frohnauerinnen und Frohnauer teilen: Der Markt befindet sich derzeit leider nicht in einem guten Zustand. LINK

Auch der Bürgerverein wurde hierzu befragt und hat die Bedeutung des Wochenmarktes für unsere Gartenstadt betont. Ein lebendiger Markt könnte das bestehende Angebot rund um Ludolfingerplatz und Zeltinger Platz ideal ergänzen. Er würde nicht nur zur dauerhaften Sicherung des Versorgungsstandortes beitragen, sondern auch die Bindung der Menschen an den Ortskern stärken und zusätzliche Besucher anziehen.


Derzeit wird dieses Potenzial jedoch nicht ausgeschöpft. Zwar gibt es einzelne interessante Stände, doch es fehlt an der notwendigen Vielfalt und an einer kritischen Größe, um ein breites Publikumsinteresse zu wecken. Dass auch ein kleinerer Marktbereich attraktiv gestaltet werden kann, zeigt ein Blick in den benachbarten Ortsteil Hermsdorf.

Für Frohnau sehen wir insbesondere Chancen in einer gestalterischen Aufwertung des bestehenden Marktbereichs. Die Eingänge – sowohl von der Brücke als auch von der Burgfrauenstraße – könnten deutlich einladender gestaltet werden. Der Markt würde dadurch stärker ins Blickfeld rücken, denn aktuell nehmen ihn viele Frohnauerinnen und Frohnauer kaum wahr. Vor allem brauchen die Standbetreiber Planungssicherheit und attraktive Pachtbedingungen. Und der Markt müsste wieder ein erkennbares Profil entwickeln.


Dabei ist das Interesse an regionalen und hochwertigen Lebensmitteln in der Bevölkerung ungebrochen. In den örtlichen Geschäften zeigt sich dies bereits deutlich im wachsenden Bio- und Feinkostangebot. Ein Wochenmarkt mit klassischen Ständen, ergänzt durch passende Imbiss- und Caféangebote, könnte diese Nachfrage aufgreifen und das bestehende gastronomische Angebot sinnvoll erweitern.

Die konkreten vertraglichen und organisatorischen Rahmenbedingungen zwischen Bahn, Pächter und Standbetreibern sind uns nicht bekannt. Daher können wir nicht beurteilen, an welcher Stelle hier konkret angesetzt werden müsste. Klar ist jedoch: Eine Stabilisierung des Marktes muss zeitnah erfolgen. Dazu gehören auch faire Preis- und Vertragsstrukturen, die insbesondere für lokale Händler tragfähig sind.


Ein alternativer Standort erscheint derzeit kaum realistisch. Weder der Kirchplatz noch die Innenbereiche der zentralen Plätze eignen sich für einen regelmäßigen Wochenmarktbetrieb. Auch frühere Planungen auf der westlichen Seite der Bahn lassen sich heute nicht mehr umsetzen. Umso wichtiger ist es, den bestehenden Standort gezielt aufzuwerten.

Viele Frohnauer erinnern sich noch gut daran, wie lebendig der Markt früher war: Zahlreiche Stände, ein reges Treiben und enge Gänge, in denen man nicht nur seine Einkäufe erledigte, sondern auch ins Gespräch kam. Mit der Verkleinerung der Fläche Anfang der 1980er Jahre ging diese Atmosphäre immer mehr verloren.


Unser Ziel sollte es sein, an diese Tradition anzuknüpfen und den Wochenmarkt wieder zu einem lebendigen Treffpunkt im Herzen Frohnaus zu machen.

 
 
 
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