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NEUIGKEITEN

Für Frohnau aktiv.

Auch in Frohnau gibt es zahlreiche Orte, an denen der Opfer des Nationalsozialismus gedacht wird:


Über 30 Stolpersteine in Frohnau erinnern an Menschen, die in unserem Ortsteil von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden:



Weitere Stolpersteinstandorte können vorgeschlagen werden.


An der Johanneskirche steht der Gedenkstein für die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.




Weitere Forschungen zu jüdischen Bewohnerinnen und Bewohnern in Frohnau sowie Baumeistern der Gartenstadt laufen im Bürgerverein.






In der Invalidensiedlung findet sich das Denkmal für den Widerstandskämpfer Oberst Staehle.


Eine Gedenktafel für das Kinderheim der ermordeten Annemarie Wolff-Richter erinnert in der Oranienburger Chaussee 53 .




Am ehemaligen französischen Friedhof in der Schönfließer Straße erinnert eine Gedenktafel an die früheren Grabstellen von Opfern der Todesmärsche aus den Konzentrationslagern der Berliner Umgebung.



Bürgerverein und der Verein Vielfalt für das Stolper Feld haben ein gemeinsames Projekt zum Erinnerungsort Zwangsarbeiterlager am Rande des Stolper Feldes nördlich der Neubrücker Straße ins Leben gerufen. Dort wird es auch eine Gedenktafel für dieses Lager geben.



Frohnau war aber nicht nur ein Ort von Opfern und Mitläufern. In der Gartenstadt lebten auch Täter wie die beiden Leiter der „Inspektion der Konzentrationslager“, der zentralen Verwaltungs- und Führungsbehörde der Lager der SS, die in Sachsenhausen ihre Zentrale hatte: Theodor Eicke 1933-1939 und Richard Glücks 1939-1945.


Wer sich mehr mit der Geschichte des Ortsteils in dieser Zeit beschäftigen will, ist jederzeit zur Mitarbeit eingeladen.








 
 
 

Samstag 25. April 2026: Bitte hier anmelden Streifzug: Die Planung der Gartenstadt Frohnau 1907 bis 1914/18




Mit dem Kauf eines großen Waldgeländes in der Stolper Heide und Bieselheide durch Fürst Donnersmarck im Jahr 1907 begann die aufwändige Konzeption einer Landhaus- und Villensiedlung nördlich des damaligen Berlins.

 

Im Mai 1910 wurde die neue Kolonie unter dem Namen „Gartenstadt Frohnau“ offiziell eröffnet und in den folgenden Jahren weiter ausgebaut. Die für die Entwicklung zuständige „Berliner Terrain-Centrale“ führte bis zum Ersten Weltkrieg mehrere Wettbewerbe durch, um Entwürfe für den Bebauungsplan, Straßen- und Platzsysteme sowie das Ortszentrum und den Bahnhof zu erhalten. Auf diese Weise sollte die neue Siedlung für die Bebauung vorbereitet und für potenzielle Bauwillige attraktiv ausgestaltet werden.

 

Die einzelnen Schritte dieser noch heute sichtbaren Entwicklung einer überregional bedeutsamen Vorortgründung werden in in der Reihe „Frohnauer Streifzüge“ von Carsten Benke, 1. Vorsitzender des Bürgervereins in der Gartenstadt Frohnau e.V.,  am 25. April 2026 ab 10.30 Uhr vorgestellt.

 

Bitte Anmeldung bis 20. April 2026.

 

Treffpunkt Fischgrundbrücke (7 Minuten vom S-Bahnhof Frohnau über Burgfrauenstraße oder Kasinoweg). Ende auf dem Zeltinger Platz.


Dauer ca. 2 Stunden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Über Spenden für die Vereinsarbeit freuen wir uns.

 

Stationen

 

1.   Wald und Bahn: Der Kauf der Stolper Heide durch Fürst Donnersmarck Ende 1907 - Blick auf Bahngraben – seit dem 4. Oktober 1925 elektrischer S-Bahnbetrieb! (Blick von der Fischgrundbrücke)

2.   Ideen und Konzepte: der Wettbewerb für den Grundplan mit Sieger Brix/Genzmer im März 1908 (Höhe Märchenspielplatz Welfenallee, wenn frei: an der Tafelrunde)

3.   Turm und Bahnhof: Der Wettbewerb für Kasino, Turm und Bahnhof im Frühjahr 1908 mit Sieger Hart/Lesser (Terrasse Ludolfingerplatz)

4.   Plätze und Brücke: bauliche Umsetzung der Planungen und die Platzgestaltungen von Ludwig Lesser und Bauten von Paul Poser (Terrasse Zeltinger Platz, wenn frei sonst vor der Terrasse)

5.   Parks und Teiche: Grünflächensystem und Regenwasserplanung, Verhandlungen mit den Behörden: Lesserpark, Poloplatz, endgültiger Bebauungsplan) (Teich Edelhofdamm)

6.   (optional) Steine und Bäume: Die Planung des Straßensystems (Ecke Zeltinger Straße Senheimer)

7.   Tor und Gymnasium: Die Planung für den Cecilienplatz: Otto Salvisberg und Heinrich Straumer 1911/1912 (Grünfläche Zeltinger Platz)


Bitte Anmeldung bis 20. April


 

 
 
 

Am 14. Januar 2026 bedankte sich der Bürgerverein im Transformator Frohnau, Fürstendamm 40 bei mehr als 30 Aktiven, die im Jahr 2025 engagiert bei Führungen, Grünflächenpflege, Projektgruppen und Vereinsorganisation mitgeholfen haben,

 

Für einen Imbiss und Getränke war gesorgt. Nach einer kurzen Einführung, einen kleinen Bericht zum interessanten Gebäude des ehemaligen Umspannwerkes von Heinrich Straumer aus der Anfangszeit der Gartenstadt und einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2026, gab es ein nettes und geselliges Zusammensein.





 
 
 
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