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Wiederaufstellung des Schildes auf dem Paul-Poser-Platz

  • cb
  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Der Platz an der Ecke Welfenallee / Olwenstraße / Alemannenstraße war fast 100 Jahre namenlos. Im Bebauungsplan von 1910 wurde er lediglich intern als „C1“ bezeichnet. (Alle Plätze im Westteil der Gartenstadt wurden mit Buchstaben und einer hochgestellten „1“ bezeichnet – so der heutige Ludolfingerplatz als „B1“ und der Donnersmarckplatz als „D1“. Die Plätze im Ostteil Frohnaus trugen hingegen nur einfache Buchstaben.)

Erst 2009 wurde der Platz nach dem Architekten Paul Poser benannt. Auf der Grünfläche wurde unter Beteiligung der Bezirkspolitik eine Hinweistafel mit Informationen zum Baumeister aufgestellt.



Poser kann zusammen mit Heinrich Straumer als einer der prägendsten Baumeister der frühen Gartenstadt Frohnau gelten. Im Jahr 2026 jähren sich die Geburtstage beider Architekten zum 150. Mal.

Der Bürgerverein in der Gartenstadt Frohnau und der Grundbesitzer-Verein der Gartenstadt Berlin-Frohnau gedenken der beiden für Frohnau und ganz Reinickendorf so wichtigen Architekten mit zahlreichen Veranstaltungen (gemeinsam mit dem gleichaltrigen Heinrich Straumer).


 

Der heutige Paul-Poser-Platz bot sich für eine Benennung nach dem Baumeister an, da sich westlich des Platzes der Eingang zur großen Siedlungsanlage „Barbarossahöhe“ befindet, die der Architekt bis 1927 im Auftrag des Vaterländischen Bauvereins entwarf.

Im Jahr 2027 jährt sich der Bau der an den Platz angrenzenden Siedlung Barbarossahöhe zum 100. Mal. Der Bauverein feiert im selben Jahr sein 125-jähriges Jubiläum. Kontakte hinsichtlich gemeinsamer Aktivitäten bestehen bereits.


Das Hinweisschild für Paul Poser ist leider seit mindestens Anfang 2025 verschwunden.


Anlässlich des Jubiläumsjahres 2026 wäre eine Wiedererrichtung des Hinweisschildes sehr wünschenswert. Auch eine Wiederherrichtung der Grünfläche (insbesondere das Fehlen der Hecken) wäre notwendig. Die genannten Vereine können hier gegebenenfalls unterstützen.

Wir bitten die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und das Bezirksamt, in dieser Angelegenheit tätig zu werden.


Über den Kulturausschuss der BVV wurde die Bezirkspolitik bereits sensibilisiert.

 

 
 
 

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