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NEUIGKEITEN

Für Frohnau aktiv.

1.   Seit mehr als einem Jahr arbeitet eine Gruppe von Eltern der Victor-Gollancz-Grundschule als Untergruppe der AG Mobilität des Bürgervereins an einem Konzept zur Schulwegesicherheit. Dazu befinden wir uns in engem Austausch mit dem Bezirksamt. Zu den Vorschlägen der Elterngruppe (u.a. Julia Gotzoll), die bereits innerhalb der Schule abgestimmt wurden, fand im Januar 2025 ein Ortstermin des Bürgervereins (Joachim Deutschmann, Sprecher der AG Mobilität und Carsten Benke) mit der Stadträtin Schrod-Thiel und der Leiterin der Straßenverkehrsbehörde Frau Will statt.


Es wurde sehr konstruktiv über Fragen der Anlage von „Elternhaltestellen“ zur Ordnung des morgendlichen Verkehrs, Möglichkeiten der besseren Überquerbarkeit der Markgrafenstraße und eine bessere Sicherheit am Zebrastreifen an der Zeltinger Straße Ecke Markgrafen Straße diskutiert. Zu den einzelnen Punkten  wurden pragmatische Lösungen ins Auge gefasst, die nun geprüft werden. Zu den konkreten Lösungsansätzen werden wir nach Abschluss der Prüfung berichten.

 





 
 
 

Wie schon mehrfach berichtet: Wir arbeiten an Möglichkeiten, um den Kasinoturm zumindest über regelmäßige Führungen wieder zugänglich zu machen. Diese Führungen würde der Bürgerverein dann gerne in Zusammenarbeit mit den anderen Frohnauer Vereinen anbieten.

Dazu müssen wir mit dem Eigentümer eine Vereinbarung abschließen, ein Sicherheitskonzept erarbeiten und mit der bezirklichen Bauaufsicht alle brandschutz- und sicherheitstechnischen Fragen klären. Es geht um Feuerlöscher, Stolperfallen, Fenstersicherungen, Schutzgitter, Beleuchtung, Fluchtwege etc. Das ist ein etwas mühseliger Prozess, auch wenn alle privaten und öffentlichen Akteure erkennbar positiv engagiert und an pragmatischen Lösungen interessiert sind.





Am 16. Dezember 2024 waren Vertreter des Bürgervereins sowie Christoph Plachy von Grundbesitzer-Verein, eine Vertreterin der bezirklichen Bauaufsicht und der Hausmeister des Kasinoareals zu einer eingehenden Ortsbesichtigung im Kasinoturm, um offene Fragen zu klären und mögliche Besichtigungen vorzubereiten. Wir danken dem Stadtentwicklungsamt Reinickendorf, dass beim spontan vom Eigentümer ermöglichten Termin eine Vertreterin der Bauaufsicht anwesend sein konnte. Noch ist nicht alles in „trockenen Tüchern“, aber wir nähern uns einer Lösung. Wir haben unsere Vorarbeiten erst mal erbracht sowie Konzepte erstellt und warten nun auf Rückmeldungen der Eigentümer und des Bezirksamts.

Vielleicht klappt schon etwas bis Ostern? Schön wäre es auch, wenn Führungen spätestens während des nächsten Frühlingsmarktes 10./11. Mai möglich wären. Das würde auch passen:


Am 7. Mai 2025 jährt sich die offizielle Eröffnung Frohnaus zum 115. Mal. Wir bereiten einen Flyer und eine inhaltliche Führung durch den Turm vor: Hat jemand noch interessante Geschichten aus der Vergangenheit des Kasinoturms zu berichten und verfügt jemand noch über seltene Fotos? Gerne Mail an benke@buergerverein-frohnau.de

 
 
 

Der Bürgerverein Frohnau lädt herzlich ein zu zwei Veranstaltungen in der Johanneskirche Frohnau


Das besondere Gespräch:  Überleben in Frohnau 1933-1945 und Vortrag von Dr. Carsten Benke zum Kirchenbauwettbewerb von 1930


Am Sonntag, 26. Januar um 15 Uhr findet im Rahmen der Studientage der Evangelischen Kirchengemeinde Frohnau “Das besondere Gespräch:  Überleben in Frohnau 1933-1945" mit dem Zeitzeugen Peter Neuhof (99) und der Historikerin Trille Schünke-Bettinger (36) statt. 


Peter Neuhof wurde 1925 in Frohnau geboren und hat sein ganzes Leben hier gewohnt. Als Sohn kommunistisch-jüdischer Widerstandskämpfer überstand er mit viel Glück die dunkle Zeit des Nationalsozialismus, während sein Vater im Konzentrationslager Sachsenhausen ermordet und seine Mutter inhaftiert wurde. Als Journalist und West-Berlin-Korrespondent des DDR-Rundfunks war er im Kalten Krieg ein außergewöhnlicher Grenzgänger. Auf der Grundlage seiner Tagebücher und der seines Vaters entstanden mehrere Veröffentlichungen.

Trille Schünke-Bettinger entstammt ebenfalls einer Familie von Reinickendorfer Widerstandskämpfern und widmet sich als Politikwissenschaftlerin und Zeithistorikerin besonders dem Widerstand von Frauen im Nationalsozialismus.


Die Diskussion wird moderiert von Dorothee Bernhardt, 2. Vorsitzende des Bürgervereins.


Ort: Gemeindesaal der Johanneskirche Frohnau, Zeltinger Platz, Berlin Frohnau 


Am Vortag, Samstag, den  25. Januar, findet in der Johanneskirche eine Veranstaltung zur vielschichtigen Geschichte des Kirchenbaus in Frohnau statt. Neben Vorträgen u.a. von Pfarrer Ulrich Schöntube, der Kunsthistorikerin Beate Rossié zu Kirchenbauten im Nationalsozialismus und zu neuen Erkenntnissen zum Pfarrer Herman Tönjes von Christoph Anders wird der 1. Vorsitzende des Bürgervereins Dr. Carsten Benke zum Wettbewerb für den Kirchenbau von 1930 vortragen und bisher kaum bekannte historische Zeichnungen aus dem Kirchenarchiv vorstellen.


 

 

 

 

 

 
 
 
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