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NEUIGKEITEN

Für Frohnau aktiv.

Am 1. Dezember ist Wolfram Sternbeck während eines Besuchs bei seinem Sohn und dessen Familie in den USA überraschend verstorben.


Geboren 1940, lebte Wolfram Sternbeck seit 1977 in Frohnau. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete er als Polizeibeamter. Er konnte aus seinem Berufsleben über viele interessante Erlebnissen an den Grenzanlagen im Berliner Norden berichten.


Als Ruheständler widmete er sich mit Leidenschaft seinem Ortsteil. Frohnau war für ihn weit mehr als nur Wohnort. Wolfram Sternbeck war ein kenntnisreicher Chronist und engagierter Bürger der Gartenstadt.


Bereits 2002 gehörte er zu den Initiatoren der Initiative, die sich für die Offenhaltung des historischen Poloplatzes in Frohnau einsetzte. Die Initiative wurde zur Keimzelle des Bürgervereins in der Gartenstadt Frohnau.


Insbesondere die Invalidensiedlung wurde später Schwerpunkt seines Engagements. Sein Buch über die Geschichte dieses Areals bleibt ein Standardwerk für alle, die sich mit diesem besonderen Ortsteil beschäftigen. Oft führte er ehrenamtlich für den Bürgerverein in der Gartenstadt Frohnau interessierte Besucher durch die Siedlung und wusste mit trockenem Humor und detailliertem Wissen zu begeistern. Engagiert war er auch im Heimatverein des Nachbarortsteils Hohen Neuendorf.


Aktuell war er Mitglied der Projektgruppe von Bürgerverein und Verein „Vielfalt für das Stolper Feld“, die die Erinnerung an das ehemalige Zwangsarbeiterlager Stolper Feld wachhalten will und für 2026 erste öffentliche Aktivitäten plant. Auch die nächsten Führungen durch die Invalidensiedlung waren längst terminiert. „Solange ich noch krauchen kann, bin ich dabei!“ sagte er gerne. In diesem Jahr konnte er noch den Übergang des Archivs der Invalidensiedlung in das Landesarchiv Berlin organisieren. Diese Erinnerung bleibt erhalten.


Wolfram Sternbeck wird uns sehr fehlen. Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine spürbare Lücke in Frohnau. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, besonders seinem Sohn, der Schwiegertochter und den beiden Enkeln in den USA. Er wird seine letzte Ruhe an der Seite seiner dort bereits beerdigten Frau finden, wie er es immer gewünscht hatte.



Ruhe in Frieden, lieber Wolfram. Frohnau wird Dich nicht vergessen.

 
 
 

Der Bürgerverein hat seit Mai etwa 40 Führungen für fast 400 Besucher durchgeführt. 12 Mitglieder des Bürgervereins sind als Begleitpersonen eingewiesen und unterstützen die Führungen ehrenamtlich.


Die Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher waren rundweg positiv. Die meisten waren das erste Mal oben. Bei anderen lag der letzte Besuch 30 Jahre zurück. Frohnauerinnen und Frohnauer berichteten von ihren Erinnerungen von Gaststätten und Festivitäten im Turm. Wir konnten neue Fakten über die Geschichte sammeln. Der Blick über das grüne Blätterdach der Gartenstadt und die erstaunlich detaillierte Sicht auf die wachsende Skyline der Innenstadt sorgen immer wieder für Erstaunen.


Im nächsten Jahr starten wir wieder. Voraussichtlich ab März oder April. Das große Interesse verdeutlicht die wichtige Bedeutung des Kasinoturms für den Ortsteil. Die Führungen waren bislang stets nach wenigen Tagen ausgebucht. Wir versuchen die Haftungsvereinbarung mit dem Eigentümer auch auf @grundbesitzerverein_frohnau und Kulturhaus Centre Bagatelle zu erweitern, um die Organisation auf breitere Schultern zu legen und noch mehr Führungstermine zu ermöglichen.



Melden Sie sich gerne, wenn Sie die Führungen oder andere Projekte des Bürgervereins unterstützen wollen. https://www.frohnauer-buergerverein.com/post/projekte-des-bürgervereins-2025-2026



Über aktuelle Entwicklungen zu den neuen Mobilfunkanlagen auf dem Turm halten wir Sie hier auf dem Laufenden:https://www.frohnauer-buergerverein.com/post/neue-mobilfunkanlagen-am-kasinoturm-in-frohnau




 
 
 

Nachtrag: Seit Donnerstag 4.12.2025 sind auch die seitlichen Absperrungen und Halteverbote abgebaut.


Nachtrag: Am Freitag 28.11.2025 konnten die meisten Arbeiten abgeschlossen werden. Für den Fahrzeugverkehr ist wieder Durchfahrt möglich. Die Absperrungen an den Anliegergrundstücken und die Halteverbote sind (Stand 3.12.) noch vorhanden, sollen aber in Kürze abgeräumt werden. Zum Zeitpunkt existieren unterschiedliche Angaben. .


Mit kurzer Frist von wenigen Tage wurde bekannt, dass am 24. November die Zeltinger Straße ab Zeltinger Platz bis zur Markgrafenstraße gesperrt werden soll.


Es werden Straßenbelagssanierungen durchgeführt. Wenn alles planmäßig läuft, wird ab Montag der alte Belag abgefräst und dann bis Freitag oder Anfang der folgenden Woche der neue Asphalt aufgebracht werden. Aufgrund der Witterungsbedingungen kann es aber zu Verzögerungen kommen. Die Genehmigung der Sperrung ist wohl deshalb maximal bis zum 21. Dezember erfolgt.


Nachdem zunächst lediglich Halteverbotsschilder aufgestellt wurden, folgten am Montag auch Sperren an der Ecke zum Zeltinger Platz und zur Markgrafenstraße. Umleitungsschilder gibt es bisher (Stand 25.11.) nicht.


Alle Informationen stammten zunächst aus direkten Kontakten von Anwohnern mit Behörden und Baufirma. Nachtrag: Mittlerweile hat das Bezirksamt die Informationen gegenüber dem Bürgerverein bestätigt. Nach Angaben des Bezirksamtes sollte seitens der Baufirma eine offizielle Information der Anlieger erfolgen. Dies ist bis jetzt (Stand 24.11.) aber nicht erfolgt. Die Durchfahrt für den Bus ist möglich. Für Anlieger ist dies zumindest offiziell nicht vorgesehen. Durchfahrt für alle anderen Fahrzeuge ist gesperrt.


Hintergrund der kurzfristigen Maßnahme ist wohl, dass an anderer Stelle Bauprojekte verschoben werden mussten und nun Haushaltsmittel rechtzeitig an anderer Stelle vor Jahresende ausgegeben werden sollen.


Natürlich ist die Erneuerung des Straßenbelags in der Zeltinger Straße erforderlich. Aber auch bei einer offenbar kurzfristig erfolgten Mittelumdisponierung sollten Informationen der Anwohner und der am Zeltinger Platz betroffenen Geschäftsleute erfolgen. Es besteht dort Unsicherheit, ob es negative Auswirkungen auf den vorweihnachtlichen Einkaufsverkehr und den am 6./7.12. geplanten Weihnachtsmarkt gibt.


Außerdem sollten u.E. seitens des Bezirks mögliche Alternativrouten geprüft und bekannt gemacht werden. Zu bedenken ist, dass die Ecke Markgrafenstraße/Senheimer z.Z. gesperrt ist, so dass auch keine Notumfahrung über die Wiltinger Straße möglich wäre. Eine Umfahrung über Markgrafenstraße und Edelhofdamm ist bei gegenwärtiger Beschilderung der Fahrradstraße für Pkw auch nicht möglich. (Nachtrag: Der Edelhofdamm wird intensiv zur Umfahrung genutzt.) Es bliebe also sonst nur eine großräumige Umfahrung über B96 und Fürstendamm oder Schönfließer/Neubrücker Straße.)


Hoffen wir also, dass die Sperrung wirklich nur bis Freitag erfolgt und es keine Komplikationen gibt, die zu einer Ausdehnung in den Dezember führen. Nachtrag: Am Montag ist das Abfräsen des alten Belages durch die Tiefbaufirma offenbar in guter Geschwindigkeit vorangekommen. Wenn in der zweite Wochenhälfte kein strenger Frost einsetzt, bestünde wohl die Chance zum planmäßigen Abschluss bis Freitag oder Anfang nächster Woche.


Angesichts der sich häufenden kurzfristigen Sperrungen ist dringend eine neue Informations- und Planungskultur notwendig.


Nachtrag: Stand nach dem ersten Tag (24.11. abends) :  Die Arbeiten schreiten relativ schnell voran. Bei guten Witterungsverhältnissen ist ein Abschluss bis Freitag denkbar. Allerdings droht Ende der Woche stärkerer Frost.


Um fortbestehende Verwirrung, unnötige Irrfahrten von Autofahrern und insbesondere eine Belastung des Schulweges an Wiltinger- und Gollanczstraße vor der Grundschule während der Bauzeit zu vermeiden, sollten Umleitungen ausgeschildert werden. (Am Zeltinger Platz, aber auch bereits an der B96.) Der Bürgerverein hat diese Bitte am Montag an das Bezirksamt gerichtet. Infrage kommen hierfür weiträumig nur der Fürstendamm und engräumig die Trasse der Fahrradstraße auf dem Edelhofdamm. De facto wird der Edelhofdamm jetzt schon von den meisten von der Sperrung betroffenen Kfz genutzt. (Der Bürgerverein regt seit mehreren Jahren an, dass man die Nutzungsmöglichkeit über Anwohner hinaus auf weitere Pkw flexibilisiert. Vorgeschlagen wird eine Lösung in Übereinstimmung mit bestehenden bundes- und landesrechtlichen Regelungen, die mehr Flexibilität für Pkw-Nutzer bietet, gleichzeitig aber die Fördermittelzusage nicht gefährdet.)  

   


Weitere Informationen finden Sie bei Anwohnerdiskussionen auf www.nebenan.de u.a. Beitrag: Erneuerung des Straßenbelags Zeltinger Str. | nebenan.de


Auf der Seite des Fachbereichs Straßen wurde jetzt ein Hinweis auf die Baumaßnahme veröffentlicht mit E-Mailadresse der Ansprechpartner Straßenbaumaßnahmen im Bezirk Reinickendorf - Berlin.de




 
 
 
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